Sonntag, 13. April 2014

In Frage stellen

Man hätte annehmen können, dass nach dem Regen die Sonne kommt. Kommt sie sicher auch, irgendwann. Aber eben nicht wie erhofft.

Stress mündet in noch mehr Stress.
Verzicht endet gefühlt in maßloser Selbstaufgabe.
Hilfe endet ohne Gegenleistung.
Und am Ende ist man eh allein.
Enttäuschung verdichtet sich.
Mitmenschen sind eben auch nur Egoisten.

Ich frage mich zzt. ganz intensiv, warum ich mir DAS alles antue. Warum ich meine zurückliegende schwere Entscheidung so gefällt habe, wie ich sie gefällt habe. Heute würde ich es anders machen. Und hätte davon so viel mehr: ein geregeltes Leben, weniger Verzicht, ein glücklicheres Kind, ein glücklicheres Ich. Stattdessen plage ich mich mit allem Scheiß weiter. Und wozu? Damit ich gehofft künftig bessere Möglichkeiten habe? Die dann zwar bestehen mögen, aber mit anderweitigem Verzicht einhergehen?

Eine sehr gute Freundin sagte gerade "Perfektion gilt nicht nur in Sachen Karriere, sondern vor allem auch in Sachen Familie und Gesundheit."

Und ich kann nichts anderes machen, als ihr bedingungslos recht zu geben.

Ich gönn' mir nun ganz selbstherrlich mal die Zeit, die ich brauche - und schaue dann, ob ich eine neue Entscheidung treffen werde.



Sonntag, 9. März 2014

Ent.Scheidung.

Es könnte alles relativ schön sein. Der Frühling strahlt um die Wette, ich fühle mich ganz gut und auch meine Abschlussarbeit neigt sich dem Ende. Ich würde nun bald anfangen, im Master zu studieren. Mich auf den Sommer und auf etwas Freizeit freuen.

Völlig überraschend aber erreichte mich Freitag ein Anruf, dessen Antwort mein Leben verändern würde. Und irgendwie wohl tatsächlich von Grund auf. Es könnte richtig werden. Und gut. Und überhaupt eine sehr erfreuliche Wendung für den ganzen weiteren Verlauf bringen. All das Gute könnte aber auch nur von kurzer Dauer sein. Und damit gar nicht so erfreulich. Ich würde und müsste viel Liebgewonnenes aufgeben. Das muss ich zwar sowieso bald, aber jetzt gerade bin ich noch gar nicht so weit.

Wenn ich morgen 'Ja' sage, ändert sich alles.
Sage ich 'Nein', bleibt alles wie gehabt. Aber auch ungewiss. Mit dem schlechten Gefühl im Hintergrund, sich falsch entschieden zu haben. Und eine solche Chance nicht mehr zu bekommen.

Ich kann nicht schlafen seit Freitag. Kann mich kaum konzentrieren und rauche eine Zigarette nach der anderen. Immer in der Hoffnung, dass in mir das entscheidende Gefühl hochsteigt. Aber wonach entscheidet man denn? Nach Bauchgefühl oder nach dem Verstand? Und wie bemerke ich dieses Bauchgefühl eigentlich? Ist es das, was als erstes in einem aufsteigt? Oder ist das, was aufsteigt, die Angst, etwas Neues zu beginnen? Mein Kopf ist zu stark und übertönt jegliches Gefühl.

In der Vergangenheit habe ich mich immer richtig entschieden. Und es wurde immer richtig für mich entschieden. Nur blicke ich dieses Mal gar nicht so optimistisch auf die bevorstehende Entscheidung. Ich werde heute Abend einfach das Licht ausmachen, die Decke über den Kopf ziehen und hoffen, dass sich morgen alles von allein (richtig) regelt.

Beste Grüße von einem Flüsterkind, das weder ein noch aus weiß.


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Nachtrag:

Ich habe mich entschieden. Da rüttel ich jetzt auch nicht mehr dran, auch wenn es mir sehr sehr schwer fällt.
Ich danke euch!



Donnerstag, 6. März 2014

Studentisches Überleben.

Überleben mit einem dreistelligen monatlichen Betrag? Klar.

  • Kaufe dir einen Laserdrucker, ggf. generalüberholt. Mit Toner, den man problemlos für wenige Euros nachfüllen kann. Insgesamt deutlich billiger, als jedes Mal für gedruckte Skripte in Copy Shops zu bezahlen.
  • Wenn du pendelst: Gründe Fahrgemeinschaften (oder nutze dein Semesterticket). Wenn du das nicht magst, dann überlege dir gut und genau, wann du fährst und was du dann an der Uni alles erledigen kannst. Es kann Tage geben, an denen Vorlesungen oder Seminare nicht sonderlich hilfreich sind (soll's ja geben, hörte ich ...). Dann lass dir dazu vielleicht die Mitschrift geben oder aber setze auf deine Autodidaktik.
  • Du wirst einen enormen Papierbedarf im Studium haben. Und ehrlich, wie viele schöne karierte Blätter beschmadderst du mit Notizen, die kurz darauf im Müll landen? Eben. Ich habe eine Kiste, in der einseitig bedrucktes Papier (Fehldrucke, nicht mehr benötigt etc.) landen. Das nehme ich zum Rumschmieren und Co. Oder mein Tochterkind experimentiert mit Farbe darauf rum. Wenn du einen Laptop hast, nutze diesen in den Vorlesungen. Es ist effektiver, du kannst es jederzeit verändern und? Genau, du brauchst (erstmal) kein Papier.
  • Sicherlich brauchst du auch viele Klebezettel in allen Variationen. Ich habe gefühlt bereits 3 Tonnen verbraucht und damit sicher den ein oder anderen Regenwald zerstört. Wenn du dabei auf Qualität großer Markenhersteller setzt, dann bestell zusammen mit deinen Kommilitonen im Internet eine größere Menge. Der Preis zahlt sich wirklich aus. Ansonsten gibt es oft gute Angebote bei Netto und Aldi. Auch Tünüffläden (K*k, T*di, ...) führen tatsächlich gute Klebezettel zu einem sehr kleinen Preis.
  • Du kommst nicht drumherum, dir auch das ein oder andere Buch anschaffen zu müssen. Amazon ist da bei mir die erste Wahl. Vieles kann man gebraucht in einer nicht ganz aktuellen Auflage kaufen. Müssen es neuere Werke sein, schaue zunächst in allen Bibliotheken deiner Umgebung nach und kopiere ggf. das Wichtigste - aber nicht mehr als 20 % des Buches, nech? ;) Ansonsten lohnt sich auch eine Neuanschaffung, die dann auch wieder verkauft werden kann. Unter Kommilitonen kann man sich aber auch helfen. Der eine kauft das Buch, der andere dieses, man tauscht aus ... klar soweit. Vergiss dabei nicht das hilfreiche www. Hauptsächlich beziehe ich Lernmaterial kostenfrei über vorhandene Skripten im Internet. Dr. Google weiß eben alles.
  • Der hungrige Student wird nicht nur durch Wissensinput satt, er braucht auch was im Magen. Der Gang in die Mensa lohnt immer. Günstiger kannst du nicht essen. Aber auch Zuhause solltest du jenseits der Prüfungsphase nicht auf Fertigfraß zurückgreifen. Die altbewährten Nudeln ("Nudeln machen is' auch kochen!") gehen immer. Ich setze auf Suppen und Eintöpfe. Eine größere Menge machen und ich hab zwei bis drei Tage was davon. Mir ist die möglichst gesunde Ernährung wichtig. Daran sollte man nicht unbedingt sparen, aber doch wirtschaftlich denken. Daher kaufe ich besondere Sachen im Angebot und nutze die Möglichkeit der Tiefkühltruhe. 
  • Als Student gehört Feiern dazu. Man könnte manchmal meinen, man täte im Studium nichts Anderes. Und dafür hat der Student Geld? Ja. Das altbewährte "Vorglühen" ist da natürlich Methode Nummer 1 und sicher auch effektiv. Denn wenn das Geld knapp ist, kannste auf der eigentlichen Party natürlich nicht mehr so zulangen und gehst bestenfalls wieder nüchtern nach Hause. Bestenfalls! Typische Studentenparties in Clubs & Co. sind aber ohnehin unter Vorlage des Studentenausweises günstiger, als die 0815-Disse nebenan. 
  • Urlaub braucht auch ein Student. Und tatsächlich können sich das viele leisten, was selbst mich immer wieder begeistert. Ich fahre zwar auch in den Urlaub, muss aber kaum etwas dafür bezahlen - sonst wäre es kaum machbar. Da lobe ich mir meine liebe Omi - Danke! Aber ich weiß, dass viele Studenten Flüge sehr günstig buchen und dann recht alternativ unterkommen. Ein gediegener Pauschalurlaub ist sicher nur mit einem (guten) Nebenjob drin.
  • Vielleicht wohnst du im Studentenwohnheim oder in einer möblierten Bude. Dann kannst du diesen Punkt überspringen. Wenn du (neue) Möbel brauchst, musst du nicht unbedingt tief in die Tasche greifen. Der Möbelschwede bietet einige günstige und vielseitig einsetzbare Modelle an. Nutze ich auch. Ebay-Kleinanzeigen ist auch eine tolle Sache, um gebraucht dies & jenes zu kaufen. Dabei kann man sich evtl. noch kreativ austoben, indem eine Eiche-rustikal-Anrichte upcycled. Wenn du Zeit hast und doch ein bisschen mehr ausgeben kannst, dann sei rund um die Uhr auf eBay unterwegs. Ich habe dort tatsächlich einige (tolle) Teile sehr günstig ersteigert. 
  • Nutze überall deine Vergünstigungen durch deinen Studentenstatus. Ob es Freizeitaktivitäten betrifft, Mitgliedschaften oder auch Buchbestellungen. Oftmals erhälst du Rabatte. Selbst für den Kauf eines Laptops gibt es Anbieter, die dir als eingeschriebener Student Vergünstigungen bieten. Recherchiere an deiner Hochschule, welche Software dir darüber kostenfrei zur Verfügung steht (Campus-Lizenz). Meist bekommst du das aktuelle Windows for free! Amazon bietet z. B. die Leistungen "Prime" für Studenten ein Jahr kostenlos an. Auch Zeitungen oder Zeitschriften sind günstiger, bei manchen Aktionen sogar als Student kostenfrei zu erhalten (meist aber fachbezogen).
  • Gut gekleidet will jeder sein. Dazu einen Tipp zu liefern, ist schwierig. Der eine setzt auf Qualität, der andere auf Vielfalt. Ich mische beides. Wenn mir etwas spontan gefällt, kaufe ich das auch - sofern möglich. Grundsätzlich aber schaue ich bewusst. Der Klamottenschwede und  N*w Y*rker bieten (im Sale) gute Sachen an. Wenn man die Sachen mag, ist man da gut aufgehoben. Da ich leider einen ausgeprägten Geschmack für teure Kleidung habe, nutze ich hier auch wieder mein geliebtes eBay. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich kaum etwas zum UVP kaufe. Das bedarf aber Zeit und Geduld. Und Glück. 
  • Kosten für Internet und Telefon können flexibel gestaltet werden. Einfach mal nachzufragen, ob man als Student eine Vergünstigung erhält, kostet nichts. Bei Telefonanbietern ist das mittlerweile gängiger Standard. Ob Vertrag oder Prepaid hängt vom individuellen Nutzen ab. Gut überlegen, dann entscheiden.
  • Erleichter dich. Natürlich gibt es immer einige Dinge, die du nicht mehr benötigst oder nicht mehr magst. Dann stell' dich damit auf den Flohmarkt oder verkauf auf eBay & Co. Ich verscheuer' regelmäßig meine (gut erhaltenen) Klamotten für ein paar Euros. Die investiere ich dann (natürlich) wieder in neue Klamotten. 
... to be continued...

Bei allen aufgeführten Punkten wird natürlich deutlich, dass Preis vor Qualität steht. Dazu mag jeder eine andere Meinung haben. Ich persönlich nutze die mir gegebenen Möglichkeiten, um mir auch mal was leisten zu können.


Freitag, 28. Februar 2014

Zähne zeigen.

Drei Tage vorher bin ich schon nervös, wenn ich im Kalender das Wort 'Zahnarzt' lese. Ja, ich bin ein ausgesprochenes Weichei. Und furchtbar wehleidig.

Sicherlich kennen die Meisten eine gewisse Nervosität und/oder Angst, wenn man den Gang zum Miesesten aller Ärzte antritt. Was mich betrifft: Ich bin direkt panisch. Mit höchstem Herzklopfen und ungutem Gefühl nehme ich meinen Termin wahr, die Minuten im Wartezimmer ziehen sich wie Kaugummi und ich erleide gefühlt eine Art Herzstillstand, wenn ich aufgerufen werde. Dabei weiß ich, dass im Grunde nichts Schlimmes passiert. Im Grunde.

Denn ich hatte bis vor Kurzem nicht die besten Zahnärzte. Das waren bisher Solche, die mit ihren Piratenhaken genau an den Stellen im Mund rummurksen, an denen es ganz besonders weh tut, um dann zu sagen "Huch, da müssen wir wohl was machen". Ja, müssen wir. Aber das sagte ich auch bereits zuvor, das Rumgestocher hätten wir uns sparen können. Und diese mangelnde Feinfühligkeit gleicht dann ein sanftes Streicheln über die Wange, wenn die Füllung gehärtet wird, auch nicht aus. Auch keine Gespräche, die zum Antworten animieren, während man Bohrer und Absaugding halb im Hals hat. Man wird mundscheu. Die Angst samt schmerzverzerrtem Gesicht ist schon vorhanden, wenn man nur den Mund aufmacht und noch keines der polierten Folterinstrumente in Sichtweite ist. Nun muss ich dazu sagen, dass ich nicht gerade mit resistenten und guten Zähnen gesegnet wurde. Optisch mag das zwar tragbar sein, aber was den Gesundheitszustand betrifft, komme ich mit diesen ollen Zahnzwischenräumen immer wieder in Konflikt. Ein problemloses Verwenden von Zahnseide ist bei der Anordnung meiner Zähne leider kaum möglich. In der Folge sehen meine Zähne auf Röntgenbildern aus wie eine Schneelandschaft. Und ja, ich putze meine Zähne immer (gut).

Mein letzter Zahnarztbesuch lag aber, ehrlich gestanden, ein Weilchen zurück. Nach dem Verpassen einer Füllung hatte ich weiterhin Probleme. Trotz ewigem Rumgeschmiere am Zahn und nochmaligem Abschleifen wurde es nicht besser. "Mhoach, na dann ziehen wir den halt." Nee. Neehee.
Erst rund ein Jahr später traute ich mich wieder zum Zahnarzt. Zu einem Neuen, spezialisiert auf Zahnerhalt. ;-) Dort durfte ich all meine Ängste und Erfahrungen schildern, Befunde wurden mit mir zusammen ausgewertet und ich musste nicht aus 10 Meter Entfernung ein 5cm x 3cm großes Röntgenbild zur Kenntnis nehmen, um dann zu hören "Sehen 'se, diesen kleinen Punkt da, den machen wir jetzt". Da wird mir tatsächlich ein wenig die Angst genommen, da ich in alles einbezogen werde. Dass eine Betäubung dann trotzdem unangenehm sein kann, das kann wohl der beste Arzt nicht ändern. Aber diese Scheu davor besiege ich hoffentlich auch noch.







Mittwoch, 19. Februar 2014

Dumm & naiv

"Sei doch nicht so naiv und glaub, dass du etwas verändern kannst. Das ist Kapitalismus. Niemanden interessiert deine Meinung. Und soziale Gerechtigkeit."

Das möge man sich mit einem latent-agressiven und belächelndem Unterton vorstellen. So kam es mir vor zwei Wochen auf einer Familienfeier seitens meines Stiefvaters entgegen. Vorangegangen waren in sich rotierende Diskussionen über unmittelbare Politik - im weitesten Sinne. Und so Sachen über's Studium. Dass er sein Studium eben besser bewältigt hätte. Alles gepaart mit einem Lächeln à la "Kind, was bist du dumm und blöd." Quasi so, wie ich es seit jeher kenne. Egal was ich sage oder mache, es wird belächelt. Weil dumm. Und blöd. Da passiert es dann an besagtem Tag, dass mir der Hintern platzte. Ich habe geweint vor Wut, ihm was von Toleranz, verschiedenen Ansichten und eigenen Erfahrungen entgegengebrüllt und ihm vorgeworfen, dass er mich ständig wie eine 5-jährige behandelt und dies gefälligst mal sein zu lassen hat, da nicht er der Allmächtige & Allwissende ist und es ihm schon gar nicht zusteht, mich so zu behandeln. Und ob er denn schon mal was von sachlichen Diskussionen gehört hätte. Alles unter Tränen. Alles vor versammelter Mannschaft. Mit anschließendem Abgang meinerseits.

Ihm täte es leid. Er wolle mich doch nur bewahren. Bla bla... War mir völlig Banane. Ich hatte es einfach nur satt, dass kleine Kind mit rosagemalter Ansicht zu sein. Meine Mutter verpasste meinem Vater zwar einen Dämpfer, war anschließend aber doch sauer auf mich. Schließlich war wieder ich mal die Ursache eines Disputs zwischen ihnen. Vielleicht auch diesmal wieder mal, wie in den vergangen Jahrzehnten, möglicher Trennungsgrund.

Auf dem Heimweg gingen mir aber dann doch wieder Sachen durch den Kopf wie "Bist du eigentlich zu überempfindlich? Hast du nicht doch überreagiert? Er hat es dieses Mal vielleicht doch gar nicht so bös' gemeint? Ja na klar, du hast völlig unangemessen reagiert. Und nun, nun haste einen Bruch in diese möchte-gern-Eltern-Flüsterkind-Beziehung gebracht. Jetzt lassen se dich links liegen. Ruf ma' besser morgen an und entschuldige dich."

Ich habe bis heute nicht angerufen. Und ich werde es auch nicht. Ob ich überreagiert habe? Ja, die Frage quält mich. Aber ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass da ganz viel Angestautes aus mir herausbrach. Ob ich wirklich dumm und naiv bin? Weder noch. Ich schreibe mir selbst eine gewisse Intelligenz zu. Zwar auch eine gewisse Naivität, aber nicht diesbezüglich. Ich trage aber einen kleinen Kämpfer in mir, der sich nicht so schnell entmutigen lässt, in dieser Welt etwas Gutes zu schaffen. Und ich möchte kein Ellenbogen-Arschlochtyp werden, dessen Mund vor Profitgier nicht mehr zu schließen ist. Selbstverständlich möchte ich auch einen angemessenen Lebensunterhalt erwirtschaften, aber nicht auf Kosten anderer infolge mangelnder sozialer Betrachtung. Ich wurde nicht geboren, um ein Ego zu sein. Ich bin da mehr so der 'wir-Typ'. Ich könnte nicht mal einschlafen, wenn das mir reingeschaufelte Geld zulasten des Glücks eines anderen geht. Aber gerade das soll ich können, das predigt mir mein Vater ewig. Denn niemand wird sich für mich interessieren, warum soll ich mich also für andere interessieren? Na genau deswegen! Wie furchtbar wäre diese Welt, wenn jeder Einzelne so denkt? Die Erkenntnis, dass ein Miteinander in Bezug auf Beruf & Karriere oder auch weitere Sachen schwer ist, habe ich bereits gewonnen. Ich habe oft bemerken müssen, wie der Herr Hase so läuft. Trotzdem möchte ich so nicht agieren. Ich werde die Welt nicht verändern, aber ich kann in meinem Umfeld authentisch sein. Und für das einstehen, was ich mir wünsche.